1933

1972

1907

1913

1922

2000

2017

1946

1934

1979

Leica-Kameramodelle: Vollständige Geschichte & Zeitleiste

Frühe Leica-Kameras, M39 & 35-mm-M-Bajonett

1923

1923

Leica

0-serie

Die Leica 0-Serie war die experimentelle Baureihe vor Beginn der regulären Leica-Produktion. Für das Jahr 1923 sind 25 Kameras mit den Nummern 101–125 dokumentiert. Sie wurden an Fotografen, Leitz-Mitarbeiter und andere Tester ausgegeben, damit sich die Konstruktion unter praktischen Bedingungen beurteilen ließ. Einzelne Kameras unterschieden sich in Details wie Verschluss, Sucher und Objektiv, da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen war. Das grundlegende Prinzip stand jedoch bereits fest: 35-mm-Kinofilm lief horizontal durch die Kamera und erzeugte ein Negativ im Format 24 × 36 mm. Die Erfahrungen mit dieser Serie führten unmittelbar zur Leica I und zur Serienproduktion ab 1925.

1923

1923

Leica

0-serie

Die Leica 0-Serie war die experimentelle Baureihe vor Beginn der regulären Leica-Produktion. Für das Jahr 1923 sind 25 Kameras mit den Nummern 101–125 dokumentiert. Sie wurden an Fotografen, Leitz-Mitarbeiter und andere Tester ausgegeben, damit sich die Konstruktion unter praktischen Bedingungen beurteilen ließ. Einzelne Kameras unterschieden sich in Details wie Verschluss, Sucher und Objektiv, da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen war. Das grundlegende Prinzip stand jedoch bereits fest: 35-mm-Kinofilm lief horizontal durch die Kamera und erzeugte ein Negativ im Format 24 × 36 mm. Die Erfahrungen mit dieser Serie führten unmittelbar zur Leica I und zur Serienproduktion ab 1925.

1925

1925-1931

Leica

I (Model A)

Die Leica I Modell A wurde 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellt und war die erste Leica, die in regulärer kommerzieller Serie gefertigt wurde. Sie verwendet das Format 24 × 36 mm auf 35-mm-Film, besitzt jedoch noch kein Wechselobjektiv. Je nach Ausführung kamen Anastigmat-, Elmax-, Elmar- und später Hektor-Objektive zum Einsatz. Die Entfernung wurde nach Skala oder mit einem separaten Aufsteck-Entfernungsmesser eingestellt. Der Tuch-Schlitzverschluss bot Zeiten bis 1/500 Sekunde. Die Modell A legte die grundlegende Gehäuseform fest, aus der sich die späteren Schraubgewinde-Leicas entwickelten.

1925

1925-1931

Leica

I (Model A)

Die Leica I Modell A wurde 1925 auf der Leipziger Frühjahrsmesse vorgestellt und war die erste Leica, die in regulärer kommerzieller Serie gefertigt wurde. Sie verwendet das Format 24 × 36 mm auf 35-mm-Film, besitzt jedoch noch kein Wechselobjektiv. Je nach Ausführung kamen Anastigmat-, Elmax-, Elmar- und später Hektor-Objektive zum Einsatz. Die Entfernung wurde nach Skala oder mit einem separaten Aufsteck-Entfernungsmesser eingestellt. Der Tuch-Schlitzverschluss bot Zeiten bis 1/500 Sekunde. Die Modell A legte die grundlegende Gehäuseform fest, aus der sich die späteren Schraubgewinde-Leicas entwickelten.

1926

1926-1941

COMPUR-LEICA

Die Compur-Leica, auch Leica Modell B genannt, wurde 1926 als Alternative zur Leica mit Schlitzverschluss eingeführt. Ihr 50-mm-f/3,5-Elmar war mit einem Compur-Zentralverschluss ausgestattet, der Zeiten von etwa einer Sekunde bis 1/300 Sekunde bot. Damit standen längere fest eingestellte Belichtungszeiten zur Verfügung, die bei der frühen Modell A fehlten. Filmtransport und Spannen des Verschlusses waren getrennte Vorgänge, sodass Doppelbelichtungen möglich waren. Es entstanden Ausführungen mit Einstellscheibe und später mit Randfassung. Die Konstruktion blieb ein Nebenweg; die regulären Leica-Modelle wurden weiterhin mit Schlitzverschluss entwickelt.

1926

1926-1941

COMPUR-LEICA

Die Compur-Leica, auch Leica Modell B genannt, wurde 1926 als Alternative zur Leica mit Schlitzverschluss eingeführt. Ihr 50-mm-f/3,5-Elmar war mit einem Compur-Zentralverschluss ausgestattet, der Zeiten von etwa einer Sekunde bis 1/300 Sekunde bot. Damit standen längere fest eingestellte Belichtungszeiten zur Verfügung, die bei der frühen Modell A fehlten. Filmtransport und Spannen des Verschlusses waren getrennte Vorgänge, sodass Doppelbelichtungen möglich waren. Es entstanden Ausführungen mit Einstellscheibe und später mit Randfassung. Die Konstruktion blieb ein Nebenweg; die regulären Leica-Modelle wurden weiterhin mit Schlitzverschluss entwickelt.

1930

1930-1939

Leica

I (Model C)

Die Leica I Modell C führte 1930 Wechselobjektive in das Leica-System ein. Bei den ersten Exemplaren war das Auflagemaß noch nicht vollständig vereinheitlicht, sodass einzelne Objektive bestimmten Kameragehäusen zugeordnet wurden. Leitz standardisierte diese Distanz anschließend; zeitgenössische Kameras und Objektive mit dieser Normung wurden durch eine kleine Nullmarkierung gekennzeichnet. Danach konnten passende Objektive zwischen verschiedenen Gehäusen ausgetauscht werden. Das 39-mm-Schraubgewinde wurde zur Grundlage des späteren Leica-Schraubsystems. Einen eingebauten Entfernungsmesser besaß die Modell C noch nicht; die Scharfeinstellung erfolgte nach Skala oder mit Zubehör.

1930

1930-1939

Leica

I (Model C)

Die Leica I Modell C führte 1930 Wechselobjektive in das Leica-System ein. Bei den ersten Exemplaren war das Auflagemaß noch nicht vollständig vereinheitlicht, sodass einzelne Objektive bestimmten Kameragehäusen zugeordnet wurden. Leitz standardisierte diese Distanz anschließend; zeitgenössische Kameras und Objektive mit dieser Normung wurden durch eine kleine Nullmarkierung gekennzeichnet. Danach konnten passende Objektive zwischen verschiedenen Gehäusen ausgetauscht werden. Das 39-mm-Schraubgewinde wurde zur Grundlage des späteren Leica-Schraubsystems. Einen eingebauten Entfernungsmesser besaß die Modell C noch nicht; die Scharfeinstellung erfolgte nach Skala oder mit Zubehör.

1932

1932-1948

Leica

Standard

Die Leica Standard wurde 1932 als einfache Wechselobjektivkamera ohne eingebauten Entfernungsmesser eingeführt. Sie verwendete das standardisierte 39-mm-Leica-Schraubgewinde und besaß einen normalen optischen Sucher. Der Zubehörschuh lag über der Objektivachse, sodass ein separater Entfernungsmesser oder ein anderer Sucher günstig angebracht werden konnte. Die Kamera ließ sich daher entweder nach Entfernungsskala oder mit zusätzlicher Fokussierhilfe verwenden. Frühe Exemplare waren häufig schwarz lackiert und mit vernickelten Bedienelementen versehen, später erschienen verchromte Ausführungen. Die Standard führte das Grundprinzip der Leica I fort, während Leica II und III zusätzliche Fokussier- und Verschlussfunktionen erhielten.

1932-1948

Leica

II

Die Leica II wurde 1932 eingeführt und war die erste serienmäßige Leica mit einem in das Gehäuse eingebauten und mechanisch mit dem Objektiv gekuppelten Entfernungsmesser. Beim Fokussieren des Objektivs bewegte sich der Entfernungsmesser automatisch mit, sodass kein separates Zubehör mehr erforderlich war. Entfernungsmesser und Sucher blieben jedoch eigenständige optische Systeme mit getrennten Einblicken. Die Kamera behielt das standardisierte Leica-Schraubgewinde und den Tuch-Schlitzverschluss bei. Damit entstand die grundlegende Form der Leica-Schraubgewinde-Messsucherkamera: Wechselobjektive, gekuppelte Scharfeinstellung und ein kompaktes 35-mm-Gehäuse.

1932

1932-1948

Leica

Standard

Die Leica Standard wurde 1932 als einfache Wechselobjektivkamera ohne eingebauten Entfernungsmesser eingeführt. Sie verwendete das standardisierte 39-mm-Leica-Schraubgewinde und besaß einen normalen optischen Sucher. Der Zubehörschuh lag über der Objektivachse, sodass ein separater Entfernungsmesser oder ein anderer Sucher günstig angebracht werden konnte. Die Kamera ließ sich daher entweder nach Entfernungsskala oder mit zusätzlicher Fokussierhilfe verwenden. Frühe Exemplare waren häufig schwarz lackiert und mit vernickelten Bedienelementen versehen, später erschienen verchromte Ausführungen. Die Standard führte das Grundprinzip der Leica I fort, während Leica II und III zusätzliche Fokussier- und Verschlussfunktionen erhielten.

1932-1948

Leica

II

Die Leica II wurde 1932 eingeführt und war die erste serienmäßige Leica mit einem in das Gehäuse eingebauten und mechanisch mit dem Objektiv gekuppelten Entfernungsmesser. Beim Fokussieren des Objektivs bewegte sich der Entfernungsmesser automatisch mit, sodass kein separates Zubehör mehr erforderlich war. Entfernungsmesser und Sucher blieben jedoch eigenständige optische Systeme mit getrennten Einblicken. Die Kamera behielt das standardisierte Leica-Schraubgewinde und den Tuch-Schlitzverschluss bei. Damit entstand die grundlegende Form der Leica-Schraubgewinde-Messsucherkamera: Wechselobjektive, gekuppelte Scharfeinstellung und ein kompaktes 35-mm-Gehäuse.

1933

1933-1939

Leica

III

Die Leica III folgte 1933 und ergänzte die Konstruktion um einen separaten Langzeitenmechanismus. Ein Einstellrad an der Vorderseite ermöglichte längere Belichtungszeiten bis zu einer Sekunde, während die kürzeren Zeiten weiterhin am oberen Verschlusszeitenrad eingestellt wurden. Der gekuppelte Entfernungsmesser und der getrennte optische Sucher der Leica II blieben erhalten. Zusätzlich erhielt das Gehäuse Trageösen. Die Kombination aus zwei Verschlusszeitenrädern wurde zum typischen Merkmal der vollständig ausgestatteten III-Baureihe und blieb bei vielen späteren Schraubgewinde-Modellen erhalten.

1933-1942

Leica

250

Die Leica 250, meist Reporter genannt, vergrößerte das übliche Schraubgewinde-Gehäuse so, dass etwa zehn Meter 35-mm-Film aufgenommen werden konnten. Damit waren ungefähr 250 Aufnahmen im Format 24 × 36 mm möglich, bevor neu geladen werden musste. Die großen Vorrats- und Aufwickelkammern an beiden Gehäuseseiten bestimmen ihr charakteristisches Aussehen. Die frühe FF-Ausführung basierte auf der Leica III und bot maximal 1/500 Sekunde; die spätere GG folgte der IIIa und erreichte 1/1000 Sekunde. Einige Exemplare wurden für motorischen Filmtransport vorbereitet. Mit etwas mehr als 1.050 dokumentierten Kameras blieb die 250 ein Spezialmodell.

1933

1933-1939

Leica

III

Die Leica III folgte 1933 und ergänzte die Konstruktion um einen separaten Langzeitenmechanismus. Ein Einstellrad an der Vorderseite ermöglichte längere Belichtungszeiten bis zu einer Sekunde, während die kürzeren Zeiten weiterhin am oberen Verschlusszeitenrad eingestellt wurden. Der gekuppelte Entfernungsmesser und der getrennte optische Sucher der Leica II blieben erhalten. Zusätzlich erhielt das Gehäuse Trageösen. Die Kombination aus zwei Verschlusszeitenrädern wurde zum typischen Merkmal der vollständig ausgestatteten III-Baureihe und blieb bei vielen späteren Schraubgewinde-Modellen erhalten.

1933-1942

Leica

250

Die Leica 250, meist Reporter genannt, vergrößerte das übliche Schraubgewinde-Gehäuse so, dass etwa zehn Meter 35-mm-Film aufgenommen werden konnten. Damit waren ungefähr 250 Aufnahmen im Format 24 × 36 mm möglich, bevor neu geladen werden musste. Die großen Vorrats- und Aufwickelkammern an beiden Gehäuseseiten bestimmen ihr charakteristisches Aussehen. Die frühe FF-Ausführung basierte auf der Leica III und bot maximal 1/500 Sekunde; die spätere GG folgte der IIIa und erreichte 1/1000 Sekunde. Einige Exemplare wurden für motorischen Filmtransport vorbereitet. Mit etwas mehr als 1.050 dokumentierten Kameras blieb die 250 ein Spezialmodell.

1935

1935-1948

Leica

IIIa

Die Leica IIIa ergänzte die bestehende Konstruktion um eine kürzeste Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde. Diese Einstellung kam 1935 hinzu, ohne das grundsätzliche Bedienungskonzept zu verändern. Die kurzen Zeiten wurden weiterhin am oberen Einstellrad gewählt, während die längeren Zeiten über das separate Vorderrad gesteuert wurden. Auch der gekuppelte Entfernungsmesser und der optische Sucher blieben im Prinzip unverändert. Die 1/1000 Sekunde wurde später bei zahlreichen mechanischen Leica-Messsucherkameras beibehalten und war besonders bei lichtstarken Objektiven, bewegten Motiven und hoher Umgebungshelligkeit nützlich.

1935

1935-1948

Leica

IIIa

Die Leica IIIa ergänzte die bestehende Konstruktion um eine kürzeste Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde. Diese Einstellung kam 1935 hinzu, ohne das grundsätzliche Bedienungskonzept zu verändern. Die kurzen Zeiten wurden weiterhin am oberen Einstellrad gewählt, während die längeren Zeiten über das separate Vorderrad gesteuert wurden. Auch der gekuppelte Entfernungsmesser und der optische Sucher blieben im Prinzip unverändert. Die 1/1000 Sekunde wurde später bei zahlreichen mechanischen Leica-Messsucherkameras beibehalten und war besonders bei lichtstarken Objektiven, bewegten Motiven und hoher Umgebungshelligkeit nützlich.

1937

1937-1946

Leica

IIIb

Bei der Leica IIIb wurden die Einblicke von Entfernungsmesser und Sucher neu angeordnet. Fokussierung und Bildausschnitt erfolgten weiterhin über getrennte optische Systeme, ihre rückseitigen Einblicke lagen nun jedoch unmittelbar nebeneinander. Dadurch musste das Auge beim Wechsel zwischen Scharfeinstellung und Bildgestaltung weniger bewegt werden. Der Verschluss entsprach weitgehend dem der IIIa und bot weiterhin 1/1000 Sekunde sowie einen separaten Langzeitenmechanismus. Die Änderung betraf in erster Linie die Bedienung, war jedoch ein weiterer Schritt auf dem Weg zum kombinierten Sucher der späteren M3.

1937

1937-1946

Leica

IIIb

Bei der Leica IIIb wurden die Einblicke von Entfernungsmesser und Sucher neu angeordnet. Fokussierung und Bildausschnitt erfolgten weiterhin über getrennte optische Systeme, ihre rückseitigen Einblicke lagen nun jedoch unmittelbar nebeneinander. Dadurch musste das Auge beim Wechsel zwischen Scharfeinstellung und Bildgestaltung weniger bewegt werden. Der Verschluss entsprach weitgehend dem der IIIa und bot weiterhin 1/1000 Sekunde sowie einen separaten Langzeitenmechanismus. Die Änderung betraf in erster Linie die Bedienung, war jedoch ein weiterer Schritt auf dem Weg zum kombinierten Sucher der späteren M3.

1939

1939-1947

Leica

IIId

Die Leica IIId entspricht im Wesentlichen einer IIIc mit mechanischem Selbstauslöser. Sie war die erste serienmäßige Leica mit eingebautem Selbstauslöser, der über den Hebel an der Vorderseite betätigt wurde. Die übrige Konstruktion folgte eng der IIIc, einschließlich gekuppeltem Entfernungsmesser, getrenntem Sucher, Langzeitenmechanismus und einer kürzesten Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde. Nur 425 Kameras sind dokumentiert, womit die IIId zu den seltensten regulären Schraubgewinde-Leicas gehört. Der Selbstauslöser wurde später bei wesentlich häufiger produzierten Leica-Modellen eingesetzt.

1939-1950

Leica

IIIc

Die Leica IIIc führte eine grundlegend überarbeitete innere Gehäusestruktur ein. Statt der früheren mehrteiligen Konstruktion wurden Verschluss und Mechanik auf einem präzisen Druckgussrahmen aus Leichtmetall aufgebaut. Dadurch wurde die Kamera geringfügig größer als die IIIb und auch die Konstruktion des oberen Gehäuseteils änderte sich. Die wesentlichen Bedienelemente blieben jedoch vertraut: gekuppelter Entfernungsmesser, separater Sucher sowie getrennte Einsteller für kurze und lange Verschlusszeiten. Das Chassis der IIIc bildete anschließend die Grundlage für mehrere spätere Schraubgewinde-Modelle und zahlreiche militärische, zivile und technische Varianten.

1939

1939-1947

Leica

IIId

Die Leica IIId entspricht im Wesentlichen einer IIIc mit mechanischem Selbstauslöser. Sie war die erste serienmäßige Leica mit eingebautem Selbstauslöser, der über den Hebel an der Vorderseite betätigt wurde. Die übrige Konstruktion folgte eng der IIIc, einschließlich gekuppeltem Entfernungsmesser, getrenntem Sucher, Langzeitenmechanismus und einer kürzesten Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde. Nur 425 Kameras sind dokumentiert, womit die IIId zu den seltensten regulären Schraubgewinde-Leicas gehört. Der Selbstauslöser wurde später bei wesentlich häufiger produzierten Leica-Modellen eingesetzt.

1939-1950

Leica

IIIc

Die Leica IIIc führte eine grundlegend überarbeitete innere Gehäusestruktur ein. Statt der früheren mehrteiligen Konstruktion wurden Verschluss und Mechanik auf einem präzisen Druckgussrahmen aus Leichtmetall aufgebaut. Dadurch wurde die Kamera geringfügig größer als die IIIb und auch die Konstruktion des oberen Gehäuseteils änderte sich. Die wesentlichen Bedienelemente blieben jedoch vertraut: gekuppelter Entfernungsmesser, separater Sucher sowie getrennte Einsteller für kurze und lange Verschlusszeiten. Das Chassis der IIIc bildete anschließend die Grundlage für mehrere spätere Schraubgewinde-Modelle und zahlreiche militärische, zivile und technische Varianten.

1943

1943-1944

Leica

IIIc K

Die Leica IIIc K war eine besondere Ausführung der IIIc, bei der Teile des Verschluss- und Transportmechanismus mit Kugellagern versehen wurden. Diese Änderungen sollten die Funktion unter schwierigen Bedingungen verbessern, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, bei denen Schmiermittel und gewöhnliche Mechanik problematisch werden konnten. Viele Exemplare stehen mit militärischer Lieferung während des Krieges in Verbindung, wobei Lackierung und äußere Kennzeichnung nicht einheitlich sind und allein keinen sicheren Rückschluss auf einen bestimmten Auftrag zulassen. Die Bezeichnung K wird allgemein mit der kugelgelagerten Mechanik in Verbindung gebracht.

1943

1943-1944

Leica

IIIc K

Die Leica IIIc K war eine besondere Ausführung der IIIc, bei der Teile des Verschluss- und Transportmechanismus mit Kugellagern versehen wurden. Diese Änderungen sollten die Funktion unter schwierigen Bedingungen verbessern, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, bei denen Schmiermittel und gewöhnliche Mechanik problematisch werden konnten. Viele Exemplare stehen mit militärischer Lieferung während des Krieges in Verbindung, wobei Lackierung und äußere Kennzeichnung nicht einheitlich sind und allein keinen sicheren Rückschluss auf einen bestimmten Auftrag zulassen. Die Bezeichnung K wird allgemein mit der kugelgelagerten Mechanik in Verbindung gebracht.

1948

1948-1951

Leica

IIc

Die Leica IIc verwendete die Nachkriegskonstruktion der IIIc, verzichtete jedoch auf den separaten Langzeitenmechanismus. Der gekuppelte Entfernungsmesser und der normale optische Sucher blieben erhalten, sodass es sich um eine gewöhnlich verwendbare Fotokamera und nicht um ein technisches Spezialgehäuse handelte. Das fehlende vordere Langzeitenrad ist eines der sichtbaren Unterscheidungsmerkmale gegenüber der IIIc. Leitz konnte eine IIc nachträglich auf einen größeren Funktionsumfang entsprechend der IIIc umrüsten, was die weitgehend gemeinsame Konstruktion beider Modelle zeigt.

1948

1948-1951

Leica

IIc

Die Leica IIc verwendete die Nachkriegskonstruktion der IIIc, verzichtete jedoch auf den separaten Langzeitenmechanismus. Der gekuppelte Entfernungsmesser und der normale optische Sucher blieben erhalten, sodass es sich um eine gewöhnlich verwendbare Fotokamera und nicht um ein technisches Spezialgehäuse handelte. Das fehlende vordere Langzeitenrad ist eines der sichtbaren Unterscheidungsmerkmale gegenüber der IIIc. Leitz konnte eine IIc nachträglich auf einen größeren Funktionsumfang entsprechend der IIIc umrüsten, was die weitgehend gemeinsame Konstruktion beider Modelle zeigt.

1949

1949-1952

Leica

Ic

Die Leica Ic war eine technische Ausführung auf Basis der IIIc und besaß weder einen eingebauten Sucher noch einen Entfernungsmesser. Das Gehäuse stellte Schraubgewinde, Verschluss und Filmtransport für Geräte bereit, die eine eigene Methode zur Bildkontrolle oder Scharfeinstellung besaßen. Typische Anwendungen waren Mikrofotografie, Reproduktion und die Verwendung mit Visoflex-Spiegelreflexgehäusen. Zwei Zubehörschuhe erlaubten bei Bedarf die Montage externer Sucher oder anderer Geräte. Dieses Prinzip wurde später mit If und Ig fortgeführt und ging anschließend auf technische M-Gehäuse wie MD und MDa über.

1949

1949-1952

Leica

Ic

Die Leica Ic war eine technische Ausführung auf Basis der IIIc und besaß weder einen eingebauten Sucher noch einen Entfernungsmesser. Das Gehäuse stellte Schraubgewinde, Verschluss und Filmtransport für Geräte bereit, die eine eigene Methode zur Bildkontrolle oder Scharfeinstellung besaßen. Typische Anwendungen waren Mikrofotografie, Reproduktion und die Verwendung mit Visoflex-Spiegelreflexgehäusen. Zwei Zubehörschuhe erlaubten bei Bedarf die Montage externer Sucher oder anderer Geräte. Dieses Prinzip wurde später mit If und Ig fortgeführt und ging anschließend auf technische M-Gehäuse wie MD und MDa über.

1950

1950-1957

Leica

IIIf

Die Leica IIIf ergänzte die ausgereifte Schraubgewinde-Messsucherkamera um eine einstellbare Blitzsynchronisation. Frühe Kameras werden wegen der Farbe der entsprechenden Markierungen meist als Black Dial bezeichnet; später folgten überarbeitete Red-Dial-Ausführungen. Einige spätere Varianten konnten zusätzlich mit Selbstauslöser geliefert werden. Im Übrigen behielt die Kamera den getrennten Entfernungsmesser und Sucher, das 39-mm-Schraubgewinde und die getrennten Bedienelemente für kurze und lange Verschlusszeiten bei. Mit rund 184.800 dokumentierten Kameraszählt die IIIf zu den am häufigsten gefertigten klassischen Leica-Schraubgewinde-Messsucherkameras.

1950-1970

Leica

18x24

Die Leica-Kameras im Format 18 × 24 mm nutzten ungefähr die Hälfte der Negativfläche des normalen Leica-Formats 24 × 36 mm. Dadurch konnten auf derselben Filmlänge zwei Aufnahmen anstelle einer einzigen Standardaufnahme untergebracht werden. Die bekannteste Serienausführung war die Leica 72, deren Bezeichnung auf die ungefähr 72 Bilder auf einem üblichen 36-Aufnahmen-Film verweist. Frühere experimentelle 18 × 24-Kameras und spätere Spezialausführungen erklären die weit auseinanderliegenden dokumentierten Daten; sie stehen nicht für eine durchgehende Fertigung. Insgesamt sind lediglich 53 Kameras in zwei Varianten erfasst.

1950

1950-1957

Leica

IIIf

Die Leica IIIf ergänzte die ausgereifte Schraubgewinde-Messsucherkamera um eine einstellbare Blitzsynchronisation. Frühe Kameras werden wegen der Farbe der entsprechenden Markierungen meist als Black Dial bezeichnet; später folgten überarbeitete Red-Dial-Ausführungen. Einige spätere Varianten konnten zusätzlich mit Selbstauslöser geliefert werden. Im Übrigen behielt die Kamera den getrennten Entfernungsmesser und Sucher, das 39-mm-Schraubgewinde und die getrennten Bedienelemente für kurze und lange Verschlusszeiten bei. Mit rund 184.800 dokumentierten Kameraszählt die IIIf zu den am häufigsten gefertigten klassischen Leica-Schraubgewinde-Messsucherkameras.

1950-1970

Leica

18x24

Die Leica-Kameras im Format 18 × 24 mm nutzten ungefähr die Hälfte der Negativfläche des normalen Leica-Formats 24 × 36 mm. Dadurch konnten auf derselben Filmlänge zwei Aufnahmen anstelle einer einzigen Standardaufnahme untergebracht werden. Die bekannteste Serienausführung war die Leica 72, deren Bezeichnung auf die ungefähr 72 Bilder auf einem üblichen 36-Aufnahmen-Film verweist. Frühere experimentelle 18 × 24-Kameras und spätere Spezialausführungen erklären die weit auseinanderliegenden dokumentierten Daten; sie stehen nicht für eine durchgehende Fertigung. Insgesamt sind lediglich 53 Kameras in zwei Varianten erfasst.

1951

1951-1956

Leica

IIf

Die Leica IIf war die vereinfachte Parallelversion zur IIIf. Sie behielt den gekuppelten Entfernungsmesser, den optischen Sucher und die Blitzsynchronisation bei, verzichtete jedoch auf den separaten Langzeitenmechanismus mit dem charakteristischen Einstellrad an der Vorderseite. Black-Dial- und später Red-Dial-Ausführungen folgten den Änderungen der Blitzsynchronisation bei der IIIf; spätere Varianten waren auch mit einer kürzesten Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde erhältlich. Die IIf bot damit die normalen Messsucherfunktionen der IIIf, jedoch ohne deren lange Verschlusszeiten.

1951

1951-1956

Leica

IIf

Die Leica IIf war die vereinfachte Parallelversion zur IIIf. Sie behielt den gekuppelten Entfernungsmesser, den optischen Sucher und die Blitzsynchronisation bei, verzichtete jedoch auf den separaten Langzeitenmechanismus mit dem charakteristischen Einstellrad an der Vorderseite. Black-Dial- und später Red-Dial-Ausführungen folgten den Änderungen der Blitzsynchronisation bei der IIIf; spätere Varianten waren auch mit einer kürzesten Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde erhältlich. Die IIf bot damit die normalen Messsucherfunktionen der IIIf, jedoch ohne deren lange Verschlusszeiten.

1952

1952-1957

Leica

If

Die Leica If war das technische Gegenstück zu IIf und IIIf. Sie verzichtete auf eingebauten Entfernungsmesser und Sucher, behielt jedoch Schraubgewinde, Verschluss, Filmtransport und Blitzsynchronisation. Vorgesehen war sie für Mikroskope, Visoflex-Gehäuse, Reproduktionsgeräte und andere Systeme, bei denen die gewöhnlichen Leica-Suchereinrichtungen nicht benötigt wurden. Zwei Zubehörschuhe erlaubten die Montage externer optischer Geräte. Black-Dial- und spätere Red-Dial-Versionen folgten im Wesentlichen der Entwicklung der Blitzsynchronisation bei den zeitgleichen fotografischen Modellen.

1952

1952-1957

Leica

If

Die Leica If war das technische Gegenstück zu IIf und IIIf. Sie verzichtete auf eingebauten Entfernungsmesser und Sucher, behielt jedoch Schraubgewinde, Verschluss, Filmtransport und Blitzsynchronisation. Vorgesehen war sie für Mikroskope, Visoflex-Gehäuse, Reproduktionsgeräte und andere Systeme, bei denen die gewöhnlichen Leica-Suchereinrichtungen nicht benötigt wurden. Zwei Zubehörschuhe erlaubten die Montage externer optischer Geräte. Black-Dial- und spätere Red-Dial-Versionen folgten im Wesentlichen der Entwicklung der Blitzsynchronisation bei den zeitgleichen fotografischen Modellen.

1953

1953-1970

Leica

IIIg

Die Leica IIIg war die letzte größere Weiterentwicklung der Schraubgewinde-Messsucherkamera. Ihre wichtigste Änderung war ein deutlich größerer Leuchtrahmensucher mit Markierungen für 50-mm- und 90-mm-Objektive. Die Rahmen verschoben sich beim Fokussieren zur Parallaxenkorrektur. Der Entfernungsmesser blieb jedoch optisch getrennt, sodass Scharfeinstellung und Bildausschnitt weiterhin über unterschiedliche Einblicke erfolgten. Mechanisch behielt die Kamera das 39-mm-Schraubgewinde, eine kürzeste Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde und den separaten Langzeitenregler. Spätere Spezialvarianten erklären die ungewöhnlich weit auseinanderliegenden dokumentierten Jahresangaben und bedeuten keine ununterbrochene Produktion.

1953-1968

Leica

M3

Die Leica M3 wurde 1954 auf der Photokina vorgestellt und begründete das Leica-M-System. Das 39-mm-Schraubgewinde wurde durch das M-Bajonett ersetzt, und Sucher sowie Entfernungsmesser wurden erstmals in einem großen gemeinsamen Fenster zusammengeführt. Der etwa 0,91× vergrößernde Sucher enthielt Leuchtrahmen für 50, 90 und 135 mm mit Parallaxenkorrektur. Frühe Kameras besaßen einen Doppelaufzug, bevor der Einfachaufzug zum Standard wurde. Mehr als 225.000 Kameras sind über die dokumentierten Varianten hinweg erfasst. M-Bajonett und kombinierter Messsucher blieben grundlegende Merkmale der späteren Leica-M-Kameras.

1953

1953-1970

Leica

IIIg

Die Leica IIIg war die letzte größere Weiterentwicklung der Schraubgewinde-Messsucherkamera. Ihre wichtigste Änderung war ein deutlich größerer Leuchtrahmensucher mit Markierungen für 50-mm- und 90-mm-Objektive. Die Rahmen verschoben sich beim Fokussieren zur Parallaxenkorrektur. Der Entfernungsmesser blieb jedoch optisch getrennt, sodass Scharfeinstellung und Bildausschnitt weiterhin über unterschiedliche Einblicke erfolgten. Mechanisch behielt die Kamera das 39-mm-Schraubgewinde, eine kürzeste Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde und den separaten Langzeitenregler. Spätere Spezialvarianten erklären die ungewöhnlich weit auseinanderliegenden dokumentierten Jahresangaben und bedeuten keine ununterbrochene Produktion.

1953-1968

Leica

M3

Die Leica M3 wurde 1954 auf der Photokina vorgestellt und begründete das Leica-M-System. Das 39-mm-Schraubgewinde wurde durch das M-Bajonett ersetzt, und Sucher sowie Entfernungsmesser wurden erstmals in einem großen gemeinsamen Fenster zusammengeführt. Der etwa 0,91× vergrößernde Sucher enthielt Leuchtrahmen für 50, 90 und 135 mm mit Parallaxenkorrektur. Frühe Kameras besaßen einen Doppelaufzug, bevor der Einfachaufzug zum Standard wurde. Mehr als 225.000 Kameras sind über die dokumentierten Varianten hinweg erfasst. M-Bajonett und kombinierter Messsucher blieben grundlegende Merkmale der späteren Leica-M-Kameras.

1955

1955-2016

Leica

M3D

Die M3D war eine speziell vorbereitete Ausführung der M3, die mit dem LIFE-Fotografen David Douglas Duncanverbunden ist. Vier schwarz lackierte Kameras wurden in den 1950er-Jahren für Duncan gefertigt und für schnellen Filmtransport mit einem Leicavit ausgerüstet. Später entstanden sechzehn Gedenkkameras nach demselben Vorbild, gefolgt von der einzigartigen M3D-100 aus dem Jahr 2016, die unter Verwendung erhaltener zeitgenössischer Bauteile montiert wurde. Insgesamt sind 21 Kameras unter der Bezeichnung M3D dokumentiert. Die ursprünglichen M3D waren professionelle Arbeitskameras und keine Sammlereditionen und beeinflussten die Entwicklung der ersten Leica MP.

1955

1955-2016

Leica

M3D

Die M3D war eine speziell vorbereitete Ausführung der M3, die mit dem LIFE-Fotografen David Douglas Duncanverbunden ist. Vier schwarz lackierte Kameras wurden in den 1950er-Jahren für Duncan gefertigt und für schnellen Filmtransport mit einem Leicavit ausgerüstet. Später entstanden sechzehn Gedenkkameras nach demselben Vorbild, gefolgt von der einzigartigen M3D-100 aus dem Jahr 2016, die unter Verwendung erhaltener zeitgenössischer Bauteile montiert wurde. Insgesamt sind 21 Kameras unter der Bezeichnung M3D dokumentiert. Die ursprünglichen M3D waren professionelle Arbeitskameras und keine Sammlereditionen und beeinflussten die Entwicklung der ersten Leica MP.

1956

1956-1957

Leica

IIg

Die Leica IIg war als einfachere Parallelversion zur IIIg vorgesehen: eine Messsucherkamera mit dem verbesserten späteren Suchersystem, jedoch ohne den Langzeitenmechanismus der IIIg. Sie gelangte nicht in reguläre Serienproduktion. Nur 19 Kameras sind dokumentiert, was ihrem Status als sehr kleine Versuchs- oder Vorseriengruppe entspricht. Zu diesem Zeitpunkt hatten M3 und M2 das M-Bajonett bereits als neues Hauptsystem etabliert, sodass kaum noch Bedarf bestand, die ältere Schraubgewinde-Reihe um ein weiteres vereinfachtes Modell zu ergänzen.

1956-1965

Leica

MP (Professional)

Die erste Leica MP wurde aus der M3 für den professionellen Presse- und Reportageeinsatz entwickelt und 1956 eingeführt. Sie war für den Leicavit-Schnellaufzug vorbereitet, mit dem der Film von der Unterseite der Kamera transportiert werden konnte. Zu den Unterschieden gegenüber der normalen M3 gehörten ein manuell rückstellbares äußeres Bildzählwerk und der Verzicht auf den Selbstauslöser. Der Vertrieb richtete sich vor allem an berufsmäßige Fotografen und weniger an den allgemeinen Markt. Nur rund 400 Kameras sind dokumentiert. Dieses Modell ist trotz gleicher Bezeichnung nicht mit der Jahrzehnte später eingeführten modernen MP gleichzusetzen.

1956

1956-1957

Leica

IIg

Die Leica IIg war als einfachere Parallelversion zur IIIg vorgesehen: eine Messsucherkamera mit dem verbesserten späteren Suchersystem, jedoch ohne den Langzeitenmechanismus der IIIg. Sie gelangte nicht in reguläre Serienproduktion. Nur 19 Kameras sind dokumentiert, was ihrem Status als sehr kleine Versuchs- oder Vorseriengruppe entspricht. Zu diesem Zeitpunkt hatten M3 und M2 das M-Bajonett bereits als neues Hauptsystem etabliert, sodass kaum noch Bedarf bestand, die ältere Schraubgewinde-Reihe um ein weiteres vereinfachtes Modell zu ergänzen.

1956-1965

Leica

MP (Professional)

Die erste Leica MP wurde aus der M3 für den professionellen Presse- und Reportageeinsatz entwickelt und 1956 eingeführt. Sie war für den Leicavit-Schnellaufzug vorbereitet, mit dem der Film von der Unterseite der Kamera transportiert werden konnte. Zu den Unterschieden gegenüber der normalen M3 gehörten ein manuell rückstellbares äußeres Bildzählwerk und der Verzicht auf den Selbstauslöser. Der Vertrieb richtete sich vor allem an berufsmäßige Fotografen und weniger an den allgemeinen Markt. Nur rund 400 Kameras sind dokumentiert. Dieses Modell ist trotz gleicher Bezeichnung nicht mit der Jahrzehnte später eingeführten modernen MP gleichzusetzen.

1957

1957-1963

Leica

Ig

Die Leica Ig war das entsprechende finderlose technische Gehäuse der letzten Schraubgewinde-Generation. Wie Ic und If verzichtete sie sowohl auf den gekuppelten Entfernungsmesser als auch auf einen normalen Sucher und war vor allem für Mikroskope, Reproduktionsgeräte, Visoflex-Gehäuse und andere Systeme mit eigener Bildkontrolle vorgesehen. Zwei Zubehörschuhe dienten zur Montage zusätzlicher Geräte. Mechanisch gehörte sie zur gleichen späten Generation wie die IIIg. Die Ig war das letzte reguläre technische Leica-Gehäuse mit 39-mm-Schraubgewinde, bevor solche Anwendungen auf M-Bajonett-Kameras wie M1, MD und MDa übergingen.

1957-1969

Leica

M2

Die Leica M2 passte das M-System an kürzere Brennweiten an. Ihr etwa 0,72× vergrößernder Sucher enthielt Leuchtrahmen für 35, 50 und 90 mm, sodass ein 35-mm-Objektiv ohne den bei der M3 üblicherweise benötigten Zusatzsucher verwendet werden konnte. Die Konstruktion wurde in einigen Punkten vereinfacht, unter anderem durch ein außen liegendes, manuell rückstellbares Bildzählwerk. Die geringere Suchervergrößerung und der 35-mm-Rahmen machten die M2 besonders für in der Reportage häufig verwendete Brennweiten geeignet. Die 0,72×-Anordnung wurde später zur Grundlage vieler weiterer Leica-M-Sucher.

1957

1957-1963

Leica

Ig

Die Leica Ig war das entsprechende finderlose technische Gehäuse der letzten Schraubgewinde-Generation. Wie Ic und If verzichtete sie sowohl auf den gekuppelten Entfernungsmesser als auch auf einen normalen Sucher und war vor allem für Mikroskope, Reproduktionsgeräte, Visoflex-Gehäuse und andere Systeme mit eigener Bildkontrolle vorgesehen. Zwei Zubehörschuhe dienten zur Montage zusätzlicher Geräte. Mechanisch gehörte sie zur gleichen späten Generation wie die IIIg. Die Ig war das letzte reguläre technische Leica-Gehäuse mit 39-mm-Schraubgewinde, bevor solche Anwendungen auf M-Bajonett-Kameras wie M1, MD und MDa übergingen.

1957-1969

Leica

M2

Die Leica M2 passte das M-System an kürzere Brennweiten an. Ihr etwa 0,72× vergrößernder Sucher enthielt Leuchtrahmen für 35, 50 und 90 mm, sodass ein 35-mm-Objektiv ohne den bei der M3 üblicherweise benötigten Zusatzsucher verwendet werden konnte. Die Konstruktion wurde in einigen Punkten vereinfacht, unter anderem durch ein außen liegendes, manuell rückstellbares Bildzählwerk. Die geringere Suchervergrößerung und der 35-mm-Rahmen machten die M2 besonders für in der Reportage häufig verwendete Brennweiten geeignet. Die 0,72×-Anordnung wurde später zur Grundlage vieler weiterer Leica-M-Sucher.

1958

1958-1959

Leica

MP2

The Leica MP2 was a motorized development of the M2 rather than a version of the earlier MP. Only 27 cameras are represented. The body was modified to work with an electric motor drive capable of advancing the film at approximately 3.5 frames per second. Motor connections and the altered winding mechanism were incorporated into the camera, with power supplied externally. The MP2 remained a very small experimental production but established practical work that continued in the M2-M and the later motorized M4 variants.

1958

1958-1959

Leica

MP2

The Leica MP2 was a motorized development of the M2 rather than a version of the earlier MP. Only 27 cameras are represented. The body was modified to work with an electric motor drive capable of advancing the film at approximately 3.5 frames per second. Motor connections and the altered winding mechanism were incorporated into the camera, with power supplied externally. The MP2 remained a very small experimental production but established practical work that continued in the M2-M and the later motorized M4 variants.

1959

1959-1967

Leica

Post Camera

Die Leica Postkamera wurde für fest installierte institutionelle Aufzeichnungsgeräte und nicht für gewöhnliche Handfotografie gefertigt. Verschiedene Versionen wurden von Post- und Telekommunikationsstellen unter anderem zur fotografischen Erfassung von Telefonzählerständen verwendet. Je nach Einsatz konnten normale Suchereinrichtungen entfallen und Objektive auf eine feste Entfernung eingestellt sein, da Bildausschnitt und Aufnahmeabstand durch die Anlage vorgegeben wurden. Sowohl Versionen im Format 24 × 36 mm als auch schmalere 24 × 27-mm-Ausführungen sind dokumentiert. Die Postkamera gehört daher zur technischen Leica-Linie und nicht zur gewöhnlichen Folge allgemeiner M-Messsucherkameras.

1959-1964

Leica

M1

Die Leica M1 war eine technische M-Kamera mit optischem Sucher, jedoch ohne gekuppelten Entfernungsmesser. Ihr 0,72×-Sucher bot Bildrahmen für 35-mm- und 50-mm-Objektive, während die Scharfeinstellung nach Skala oder über zusätzliche Geräte wie das Visoflex erfolgen musste. Diese Anordnung eignete sich für Reproduktion, Nahaufnahmen, wissenschaftliche Fotografie und andere Bereiche, in denen der normale Entfernungsmesser nicht erforderlich war. Die M1 verwendete das M-Bajonett und große Teile der M2-Konstruktion. Sie lag funktional zwischen den vollständigen M-Messsucherkameras und der späteren MD ohne Sucher.

1959

1959-1967

Leica

Post Camera

Die Leica Postkamera wurde für fest installierte institutionelle Aufzeichnungsgeräte und nicht für gewöhnliche Handfotografie gefertigt. Verschiedene Versionen wurden von Post- und Telekommunikationsstellen unter anderem zur fotografischen Erfassung von Telefonzählerständen verwendet. Je nach Einsatz konnten normale Suchereinrichtungen entfallen und Objektive auf eine feste Entfernung eingestellt sein, da Bildausschnitt und Aufnahmeabstand durch die Anlage vorgegeben wurden. Sowohl Versionen im Format 24 × 36 mm als auch schmalere 24 × 27-mm-Ausführungen sind dokumentiert. Die Postkamera gehört daher zur technischen Leica-Linie und nicht zur gewöhnlichen Folge allgemeiner M-Messsucherkameras.

1959-1964

Leica

M1

Die Leica M1 war eine technische M-Kamera mit optischem Sucher, jedoch ohne gekuppelten Entfernungsmesser. Ihr 0,72×-Sucher bot Bildrahmen für 35-mm- und 50-mm-Objektive, während die Scharfeinstellung nach Skala oder über zusätzliche Geräte wie das Visoflex erfolgen musste. Diese Anordnung eignete sich für Reproduktion, Nahaufnahmen, wissenschaftliche Fotografie und andere Bereiche, in denen der normale Entfernungsmesser nicht erforderlich war. Die M1 verwendete das M-Bajonett und große Teile der M2-Konstruktion. Sie lag funktional zwischen den vollständigen M-Messsucherkameras und der späteren MD ohne Sucher.

1964

1964-1966

Leica

MD

Die Leica MD verzichtete vollständig auf Entfernungsmesser und Sucher. Sie war als fotografische Komponente für Mikroskope, Reproduktionsgeräte, Visoflex-Systeme und andere Einrichtungen gedacht, die eine eigene Möglichkeit zur Bildkontrolle und Scharfeinstellung boten. Das Gehäuse behielt M-Bajonett, Verschluss und Filmtransport, während das übliche optische Suchersystem durch ein schlichtes Oberteil ersetzt wurde. Für technische Anwendungen standen außerdem Einrichtungen zur Aufzeichnung von Identifikationsdaten zur Verfügung. Die MD führte damit die Funktion der finderlosen Schraubgewinde-Modelle Ic, If und Ig im M-System fort.

1964

1964-1966

Leica

MD

Die Leica MD verzichtete vollständig auf Entfernungsmesser und Sucher. Sie war als fotografische Komponente für Mikroskope, Reproduktionsgeräte, Visoflex-Systeme und andere Einrichtungen gedacht, die eine eigene Möglichkeit zur Bildkontrolle und Scharfeinstellung boten. Das Gehäuse behielt M-Bajonett, Verschluss und Filmtransport, während das übliche optische Suchersystem durch ein schlichtes Oberteil ersetzt wurde. Für technische Anwendungen standen außerdem Einrichtungen zur Aufzeichnung von Identifikationsdaten zur Verfügung. Die MD führte damit die Funktion der finderlosen Schraubgewinde-Modelle Ic, If und Ig im M-System fort.

1966

1966

Leica

M2-M

Die Leica M2-M war das erste serienmäßig gefertigte M-Gehäuse, das ausdrücklich für einen Elektromotor vorbereitet war. Ihre Entwicklung folgte Arbeiten des New Yorker Ingenieurs Norman Goldberg, dessen Motorenkonstruktion von E. Leitz New York übernommen wurde. 275 M2-M-Kameras bilden die dokumentierte Seriengruppe. Der Motor wurde unter dem Gehäuse angebracht und griff über eine geänderte Mechanik in den Filmtransport ein. Ohne Motor konnte die Kamera weiterhin von Hand benutzt werden. Die M2-M bildete die unmittelbare technische Grundlage für M4-M und die späteren motorisierten M4-Modelle.

1966-1975

Leica

MDa

Die Leica MDa folgte auf die MD und übertrug deren finderlose technische Ausführung auf die M4-Generation. Sie besitzt weder Entfernungsmesser noch normalen Sucher und war für wissenschaftliche, medizinische, reproduktionstechnische und administrative Aufzeichnungen bestimmt. Die vom M4 abgeleitete Mechanik brachte Schnellladesystem und schräge Rückspulkurbel in das technische Gehäuse. Für die Aufzeichnung von Identifikationsinformationen konnten entsprechende Registriereinrichtungen angebracht werden; auch spezielle Postkamera-Ausführungen existierten. Die MDa war daher eher ein konfigurierbares Aufzeichnungsgehäuse als eine vereinfachte M4 für normale Fotografie.

1966

1966

Leica

M2-M

Die Leica M2-M war das erste serienmäßig gefertigte M-Gehäuse, das ausdrücklich für einen Elektromotor vorbereitet war. Ihre Entwicklung folgte Arbeiten des New Yorker Ingenieurs Norman Goldberg, dessen Motorenkonstruktion von E. Leitz New York übernommen wurde. 275 M2-M-Kameras bilden die dokumentierte Seriengruppe. Der Motor wurde unter dem Gehäuse angebracht und griff über eine geänderte Mechanik in den Filmtransport ein. Ohne Motor konnte die Kamera weiterhin von Hand benutzt werden. Die M2-M bildete die unmittelbare technische Grundlage für M4-M und die späteren motorisierten M4-Modelle.

1966-1975

Leica

MDa

Die Leica MDa folgte auf die MD und übertrug deren finderlose technische Ausführung auf die M4-Generation. Sie besitzt weder Entfernungsmesser noch normalen Sucher und war für wissenschaftliche, medizinische, reproduktionstechnische und administrative Aufzeichnungen bestimmt. Die vom M4 abgeleitete Mechanik brachte Schnellladesystem und schräge Rückspulkurbel in das technische Gehäuse. Für die Aufzeichnung von Identifikationsinformationen konnten entsprechende Registriereinrichtungen angebracht werden; auch spezielle Postkamera-Ausführungen existierten. Die MDa war daher eher ein konfigurierbares Aufzeichnungsgehäuse als eine vereinfachte M4 für normale Fotografie.

1967

1967-1969

Leica

M4-M DA

Die M4-M DA gehört zu einer kleinen Gruppe von Spezialgehäusen aus dem Bereich der Daten- und Medizinfotografie. Überzählige M4-M- oder verwandte Motorgehäuse wurden mit einer gerillten Aufnahme für Markierungs- oder Identifikationsstreifen versehen. Ein Teil dieser Arbeiten stand mit Kameragehäusen für Zeiss-Funduskameras zur Untersuchung und Fotografie des Augenhintergrundes in Verbindung. Die daraus entstandenen Kameras besitzen nicht zwingend die normale Motorfunktion, die die Bezeichnung M4-M vermuten lässt. Nur 65 Exemplare sind dokumentiert, was ihren Charakter als Spezialgeräte und nicht als normale M-Serie widerspiegelt.

1967-1976

Leica

M4

Die Leica M4 überarbeitete die Bedienung des traditionellen M-Gehäuses ohne Belichtungsmesser. Ihr 0,72×-Sucher enthielt Rahmen für 35, 50, 90 und 135 mm. Ein neues Schnellladesystem ersetzte die herausnehmbare Aufwickelspule der früheren M-Kameras. Das Rückspulen wurde durch eine schräg angeordnete Klappkurbel beschleunigt, während der Filmtransporthebel ein bewegliches Endstück erhielt. Der Verschluss blieb vollständig mechanisch und ein Belichtungsmesser war nicht eingebaut. Diese Änderungen bei Filmtransport und Bedienung wurden in veränderter Form bei M4-2, M4-P und der ursprünglichen M6 weiterverwendet.

1967-1969

Leica

M4-M

Die Leica M4-M passte die M4 an das elektrische Motorsystem von E. Leitz New York an. Für die Verbindung zwischen Motor und Filmtransport waren interne Änderungen erforderlich, sodass das Gehäuse mechanisch von einer normalen M4 abwich. Der Motor wurde unter der Kamera angebracht und ermöglichte automatischen Filmtransport für professionelle und institutionelle Anwendungen. Die Fertigung blieb sehr klein; nur einige hundert Kameras sind dokumentiert. Die M4-M folgte auf die mit der M2-M geleistete Motorentwicklung und wurde anschließend von Modellen mit der Bezeichnung M4 MOT abgelöst.

1967

1967-1969

Leica

M4-M DA

Die M4-M DA gehört zu einer kleinen Gruppe von Spezialgehäusen aus dem Bereich der Daten- und Medizinfotografie. Überzählige M4-M- oder verwandte Motorgehäuse wurden mit einer gerillten Aufnahme für Markierungs- oder Identifikationsstreifen versehen. Ein Teil dieser Arbeiten stand mit Kameragehäusen für Zeiss-Funduskameras zur Untersuchung und Fotografie des Augenhintergrundes in Verbindung. Die daraus entstandenen Kameras besitzen nicht zwingend die normale Motorfunktion, die die Bezeichnung M4-M vermuten lässt. Nur 65 Exemplare sind dokumentiert, was ihren Charakter als Spezialgeräte und nicht als normale M-Serie widerspiegelt.

1967-1976

Leica

M4

Die Leica M4 überarbeitete die Bedienung des traditionellen M-Gehäuses ohne Belichtungsmesser. Ihr 0,72×-Sucher enthielt Rahmen für 35, 50, 90 und 135 mm. Ein neues Schnellladesystem ersetzte die herausnehmbare Aufwickelspule der früheren M-Kameras. Das Rückspulen wurde durch eine schräg angeordnete Klappkurbel beschleunigt, während der Filmtransporthebel ein bewegliches Endstück erhielt. Der Verschluss blieb vollständig mechanisch und ein Belichtungsmesser war nicht eingebaut. Diese Änderungen bei Filmtransport und Bedienung wurden in veränderter Form bei M4-2, M4-P und der ursprünglichen M6 weiterverwendet.

1967-1969

Leica

M4-M

Die Leica M4-M passte die M4 an das elektrische Motorsystem von E. Leitz New York an. Für die Verbindung zwischen Motor und Filmtransport waren interne Änderungen erforderlich, sodass das Gehäuse mechanisch von einer normalen M4 abwich. Der Motor wurde unter der Kamera angebracht und ermöglichte automatischen Filmtransport für professionelle und institutionelle Anwendungen. Die Fertigung blieb sehr klein; nur einige hundert Kameras sind dokumentiert. Die M4-M folgte auf die mit der M2-M geleistete Motorentwicklung und wurde anschließend von Modellen mit der Bezeichnung M4 MOT abgelöst.

1969

1969

Leica

M2-R

Die Leica M2-R verband das Suchersystem der M2 mit dem für die M4 entwickelten Schnellladesystem. Ihre Entstehung steht mit der für das US-Militär gelieferten Kameraausrüstung KS-15(4) in Verbindung. Der überarbeitete Aufwickelmechanismus erlaubte das Einlegen des Films, ohne die separate Spule der normalen M2 herausnehmen und einfädeln zu müssen. Anschließend folgten zivile Kameras mit der Bezeichnung M2-R; etwa 2.000 Exemplare sind dokumentiert. Sucher und manuell rückstellbares Bildzählwerk der M2 blieben erhalten, sodass der wesentliche Unterschied im schnelleren Filmwechsel lag.

1969-1971

Leica

M4 MOT

Die Leica M4 MOT war eine motorfähige Weiterentwicklung der M4 und setzte die mit M2-M und M4-M begonnenen Arbeiten fort. Der Elektromotor wurde unter der Kamera angebracht und übernahm den Filmtransport automatisch. Die dafür notwendige mechanische Kopplung erforderte ein speziell vorbereitetes Gehäuse; es handelte sich also nicht einfach um eine gewöhnliche M4 mit nachträglich angesetztem Motor. Die Kamera wurde nur in kleinen Stückzahlen für Anwendungen gefertigt, bei denen schnelle Bildfolgen benötigt wurden. Bei späteren M-Kameras wurde Motorwinder-Kompatibilität zunehmend regulär vorgesehen.

1969

1969

Leica

M2-R

Die Leica M2-R verband das Suchersystem der M2 mit dem für die M4 entwickelten Schnellladesystem. Ihre Entstehung steht mit der für das US-Militär gelieferten Kameraausrüstung KS-15(4) in Verbindung. Der überarbeitete Aufwickelmechanismus erlaubte das Einlegen des Films, ohne die separate Spule der normalen M2 herausnehmen und einfädeln zu müssen. Anschließend folgten zivile Kameras mit der Bezeichnung M2-R; etwa 2.000 Exemplare sind dokumentiert. Sucher und manuell rückstellbares Bildzählwerk der M2 blieben erhalten, sodass der wesentliche Unterschied im schnelleren Filmwechsel lag.

1969-1971

Leica

M4 MOT

Die Leica M4 MOT war eine motorfähige Weiterentwicklung der M4 und setzte die mit M2-M und M4-M begonnenen Arbeiten fort. Der Elektromotor wurde unter der Kamera angebracht und übernahm den Filmtransport automatisch. Die dafür notwendige mechanische Kopplung erforderte ein speziell vorbereitetes Gehäuse; es handelte sich also nicht einfach um eine gewöhnliche M4 mit nachträglich angesetztem Motor. Die Kamera wurde nur in kleinen Stückzahlen für Anwendungen gefertigt, bei denen schnelle Bildfolgen benötigt wurden. Bei späteren M-Kameras wurde Motorwinder-Kompatibilität zunehmend regulär vorgesehen.

1970

1970

Leica

MDa MOT

Die MDa MOT verband das finderlose technische MDa-Gehäuse mit dem Motorsystem von E. Leitz New York. Nur 27 Kameras sind dokumentiert. Exemplare wurden für medizinische Spezialgeräte geliefert, darunter Zeiss-Funduskameras zur Fotografie des Augeninneren. In einer solchen Anlage stellte das medizinische Instrument Sucher und Optik bereit, während das Leica-Gehäuse Verschluss, Filmtransport und 35-mm-Aufnahmematerial lieferte. Der Motor erlaubte aufeinanderfolgende Aufnahmen ohne manuelles Weiterspulen. Die MDa MOT ist daher vor allem als medizinische und technische Kamera und nicht als motorisierte Reportagekamera einzuordnen.

1970

1970

Leica

MDa MOT

Die MDa MOT verband das finderlose technische MDa-Gehäuse mit dem Motorsystem von E. Leitz New York. Nur 27 Kameras sind dokumentiert. Exemplare wurden für medizinische Spezialgeräte geliefert, darunter Zeiss-Funduskameras zur Fotografie des Augeninneren. In einer solchen Anlage stellte das medizinische Instrument Sucher und Optik bereit, während das Leica-Gehäuse Verschluss, Filmtransport und 35-mm-Aufnahmematerial lieferte. Der Motor erlaubte aufeinanderfolgende Aufnahmen ohne manuelles Weiterspulen. Die MDa MOT ist daher vor allem als medizinische und technische Kamera und nicht als motorisierte Reportagekamera einzuordnen.

1971

1971-1992

Leica

M5

Die Leica M5 war die erste serienmäßige Leica M mit integriertem TTL-Belichtungsmesser. Eine CdS-Messzelle schwenkte beim Spannen des Verschlusses in den Strahlengang und zog sich vor der Aufnahme wieder zurück. Messanzeige und eingestellte Verschlusszeit konnten im Sucher abgelesen werden. Die Mechanik erforderte ein größeres Gehäuse und eine geänderte Bedienung, darunter ein großes Verschlusszeitenrad, das bis an die Vorderseite reichte. Die Nachfrage blieb geringer als von Leica erwartet; die größere Bauform wird häufig als ein Grund genannt. Bei der späteren M6 wurde TTL-Messung wieder in ein Gehäuse mit traditionellen M-Proportionen integriert.

1971

1971-1992

Leica

M5

Die Leica M5 war die erste serienmäßige Leica M mit integriertem TTL-Belichtungsmesser. Eine CdS-Messzelle schwenkte beim Spannen des Verschlusses in den Strahlengang und zog sich vor der Aufnahme wieder zurück. Messanzeige und eingestellte Verschlusszeit konnten im Sucher abgelesen werden. Die Mechanik erforderte ein größeres Gehäuse und eine geänderte Bedienung, darunter ein großes Verschlusszeitenrad, das bis an die Vorderseite reichte. Die Nachfrage blieb geringer als von Leica erwartet; die größere Bauform wird häufig als ein Grund genannt. Bei der späteren M6 wurde TTL-Messung wieder in ein Gehäuse mit traditionellen M-Proportionen integriert.

1972

1972

Leica

KE-7A

Die KE-7A war eine von Ernst Leitz Canada für einen Auftrag der US-Streitkräfte gefertigte Kamera auf Basis der M4. Das Gehäuse war schwarz verchromt und wurde in militärischen Ausrüstungen geliefert, häufig zusammen mit dem in Kanada gefertigten 50-mm-f/2-ELCAN. Militärische Exemplare tragen entsprechende Vertragskennzeichnungen; daneben existieren einige verwandte zivile Kameras. 505 Kameras sind über die dokumentierten Varianten hinweg erfasst. Die KE-7A behielt die mechanische Messsucherkonstruktion der M4 bei; ihre Besonderheit liegt vor allem in Spezifikation, Lieferung und Zubehör für militärische Zwecke.

1972

1972

Leica

KE-7A

Die KE-7A war eine von Ernst Leitz Canada für einen Auftrag der US-Streitkräfte gefertigte Kamera auf Basis der M4. Das Gehäuse war schwarz verchromt und wurde in militärischen Ausrüstungen geliefert, häufig zusammen mit dem in Kanada gefertigten 50-mm-f/2-ELCAN. Militärische Exemplare tragen entsprechende Vertragskennzeichnungen; daneben existieren einige verwandte zivile Kameras. 505 Kameras sind über die dokumentierten Varianten hinweg erfasst. Die KE-7A behielt die mechanische Messsucherkonstruktion der M4 bei; ihre Besonderheit liegt vor allem in Spezifikation, Lieferung und Zubehör für militärische Zwecke.

1973

1973-1975

Leica

CL

Die Leica CL war eine kompakte M-Bajonett-Messsucherkamera, die von Leitz gemeinsam mit Minolta entwickelt und in Japan gefertigt wurde. Sie verwendete einen TTL-Belichtungsmesser mit einer vor dem Verschluss schwenkenden CdS-Zelle, ähnlich dem Messprinzip der M5. Der Sucher enthielt Rahmen für Brennweiten von 40, 50 und 90 mm; besonders eng mit der Kamera verbunden ist das 40-mm-f/2-Summicron-C. Die CL bot damit eine deutlich kleinere und günstigere M-Bajonett-Kamera als die zeitgleichen vollformatigen Leica-M-Gehäuse. Minolta entwickelte das Grundkonzept später zur CLE weiter.

1973

1973-1975

Leica

CL

Die Leica CL war eine kompakte M-Bajonett-Messsucherkamera, die von Leitz gemeinsam mit Minolta entwickelt und in Japan gefertigt wurde. Sie verwendete einen TTL-Belichtungsmesser mit einer vor dem Verschluss schwenkenden CdS-Zelle, ähnlich dem Messprinzip der M5. Der Sucher enthielt Rahmen für Brennweiten von 40, 50 und 90 mm; besonders eng mit der Kamera verbunden ist das 40-mm-f/2-Summicron-C. Die CL bot damit eine deutlich kleinere und günstigere M-Bajonett-Kamera als die zeitgleichen vollformatigen Leica-M-Gehäuse. Minolta entwickelte das Grundkonzept später zur CLE weiter.

1977

1977-1993

Leica

M4-2

Die Leica M4-2 nahm nach der M5-Phase die Fertigung eines konventionellen M4-artigen Gehäuses wieder auf. Die Produktion konzentrierte sich auf Ernst Leitz Canada in Midland, Ontario, wobei die Fertigung vereinfacht wurde. Der Selbstauslöser der M4 entfiel, während ein Mittenkontakt im Zubehörschuh und die Vorbereitung für einen elektrischen Motorwinder hinzukamen. Der Sucher behielt die M4-Rahmen für 35, 50, 90 und 135 mm. Die M4-2 bildete die fertigungstechnische Grundlage für die M4-P und anschließend für die ursprüngliche M6. Spätere Sondervarianten erklären einzelne dokumentierte Kameras außerhalb des hauptsächlichen Fertigungszeitraums.

1977-1986

Leica

MD-2

Die Leica MD-2 war das finderlose technische Gegenstück zur M4-2-Generation. Sie verzichtete auf Entfernungsmesser und normalen optischen Sucher und war für Mikroskope, Reproduktionsgeräte sowie andere wissenschaftliche oder industrielle Anlagen vorgesehen. Das Gehäuse behielt M-Bajonett, mechanischen Verschluss und den zeitgemäßen Filmtransport bei. Ein Zubehörschuh erlaubte bei Bedarf die Montage zusätzlicher Geräte oder eines externen Suchers. Die MD-2 war das letzte größere reguläre Modell in Leicas langer Reihe eigens konstruierter finderloser Filmgehäuse nach Ic, If, Ig, MD und MDa.

1977

1977-1993

Leica

M4-2

Die Leica M4-2 nahm nach der M5-Phase die Fertigung eines konventionellen M4-artigen Gehäuses wieder auf. Die Produktion konzentrierte sich auf Ernst Leitz Canada in Midland, Ontario, wobei die Fertigung vereinfacht wurde. Der Selbstauslöser der M4 entfiel, während ein Mittenkontakt im Zubehörschuh und die Vorbereitung für einen elektrischen Motorwinder hinzukamen. Der Sucher behielt die M4-Rahmen für 35, 50, 90 und 135 mm. Die M4-2 bildete die fertigungstechnische Grundlage für die M4-P und anschließend für die ursprüngliche M6. Spätere Sondervarianten erklären einzelne dokumentierte Kameras außerhalb des hauptsächlichen Fertigungszeitraums.

1977-1986

Leica

MD-2

Die Leica MD-2 war das finderlose technische Gegenstück zur M4-2-Generation. Sie verzichtete auf Entfernungsmesser und normalen optischen Sucher und war für Mikroskope, Reproduktionsgeräte sowie andere wissenschaftliche oder industrielle Anlagen vorgesehen. Das Gehäuse behielt M-Bajonett, mechanischen Verschluss und den zeitgemäßen Filmtransport bei. Ein Zubehörschuh erlaubte bei Bedarf die Montage zusätzlicher Geräte oder eines externen Suchers. Die MD-2 war das letzte größere reguläre Modell in Leicas langer Reihe eigens konstruierter finderloser Filmgehäuse nach Ic, If, Ig, MD und MDa.

1980

1980-1986

Leica

M4-P

Die Leica M4-P erweiterte den Sucher der M4-2 auf sechs Brennweiten. Die paarweise eingeblendeten Leuchtrahmen deckten 28/90 mm, 35/135 mm und 50/75 mm ab und ermöglichten damit die direkte Verwendung eines größeren Spektrums von M-Objektiven ohne Zusatzsucher. Die Kamera blieb mechanisch und besaß keinen Belichtungsmesser; Mittenkontakt und Motorwinder-Kompatibilität der M4-2 wurden beibehalten. Diese Sechsrahmen-Anordnung wurde anschließend in die ursprüngliche M6 übernommen. Der wichtigste Unterschied zur früheren M4-Familie lag damit im erweiterten Sucher und nicht in einem neuen Verschluss- oder Belichtungssystem.

1980

1980-1986

Leica

M4-P

Die Leica M4-P erweiterte den Sucher der M4-2 auf sechs Brennweiten. Die paarweise eingeblendeten Leuchtrahmen deckten 28/90 mm, 35/135 mm und 50/75 mm ab und ermöglichten damit die direkte Verwendung eines größeren Spektrums von M-Objektiven ohne Zusatzsucher. Die Kamera blieb mechanisch und besaß keinen Belichtungsmesser; Mittenkontakt und Motorwinder-Kompatibilität der M4-2 wurden beibehalten. Diese Sechsrahmen-Anordnung wurde anschließend in die ursprüngliche M6 übernommen. Der wichtigste Unterschied zur früheren M4-Familie lag damit im erweiterten Sucher und nicht in einem neuen Verschluss- oder Belichtungssystem.

1983

1983-1999

Leica

M6

Die Leica M6 verband den traditionellen mechanischen M-Verschluss mit einem eingebauten selektiven TTL-Belichtungsmesser. Das Licht wurde von einer markierten Fläche auf dem ersten Verschlussvorhang gemessen und das Ergebnis über Leuchtdioden im Sucher angezeigt. Die Batterien versorgten nur den Belichtungsmesser, nicht den Verschluss, sodass die mechanischen Zeiten auch ohne Strom verfügbar blieben. Gehäuse und Sechsrahmen-Sucher entwickelten sich direkt aus der M4-P. Mit knapp 129.000 dokumentierten Kameras über die erfassten Varianten hinweg gehört die M6 zu den größten Produktionsgruppen innerhalb der Leica-M-Reihe.

1983

1983-1999

Leica

M6

Die Leica M6 verband den traditionellen mechanischen M-Verschluss mit einem eingebauten selektiven TTL-Belichtungsmesser. Das Licht wurde von einer markierten Fläche auf dem ersten Verschlussvorhang gemessen und das Ergebnis über Leuchtdioden im Sucher angezeigt. Die Batterien versorgten nur den Belichtungsmesser, nicht den Verschluss, sodass die mechanischen Zeiten auch ohne Strom verfügbar blieben. Gehäuse und Sechsrahmen-Sucher entwickelten sich direkt aus der M4-P. Mit knapp 129.000 dokumentierten Kameras über die erfassten Varianten hinweg gehört die M6 zu den größten Produktionsgruppen innerhalb der Leica-M-Reihe.

1994

1994

Leica

M6J

Die M6J wurde 1994 zum vierzigjährigen Bestehen des Leica-M-Systems gefertigt. 1.640 Kameras sind in den beiden dokumentierten Varianten erfasst. Die Kamera verband die Belichtungsmessung der M6 mit mehreren Gestaltungselementen der M3. Ihr wichtigster technischer Unterschied war der etwa 0,85× vergrößernde Sucher, der eine stärkere Entfernungsmesservergrößerung als die normale 0,72×-M6 bot. Rahmen standen für 35, 50, 90 und 135 mm zur Verfügung. Die Kamera wurde mit einem passenden versenkbaren 50-mm-f/2,8-Elmar geliefert. Die 0,85×-Sucherkonfiguration wurde später auch bei anderen Leica-M-Modellen angeboten.

1994

1994

Leica

M6J

Die M6J wurde 1994 zum vierzigjährigen Bestehen des Leica-M-Systems gefertigt. 1.640 Kameras sind in den beiden dokumentierten Varianten erfasst. Die Kamera verband die Belichtungsmessung der M6 mit mehreren Gestaltungselementen der M3. Ihr wichtigster technischer Unterschied war der etwa 0,85× vergrößernde Sucher, der eine stärkere Entfernungsmesservergrößerung als die normale 0,72×-M6 bot. Rahmen standen für 35, 50, 90 und 135 mm zur Verfügung. Die Kamera wurde mit einem passenden versenkbaren 50-mm-f/2,8-Elmar geliefert. Die 0,85×-Sucherkonfiguration wurde später auch bei anderen Leica-M-Modellen angeboten.

1998

1998-2008

Leica

M6 TTL

Die Leica M6 TTL ergänzte die M6 um TTL-Blitzbelichtungsmessung. Die zusätzliche Elektronik machte das Oberteil geringfügig höher und das Verschlusszeitenrad größer. Außerdem wurde die Drehrichtung des Rades umgekehrt, sodass die Bedienung unmittelbar den Richtungsanzeigen des Belichtungsmessers im Sucher entsprach. Angeboten wurden Versionen mit 0,58×-, 0,72×- und 0,85×-Suchern für unterschiedliche Brennweitenbereiche und Anforderungen. Der Schlitzverschluss selbst blieb mechanisch gesteuert; Batteriestrom wurde daher für Belichtungsmessung und TTL-Blitzsteuerung benötigt, nicht für den normalen Verschlussablauf.

1998

1998-2008

Leica

M6 TTL

Die Leica M6 TTL ergänzte die M6 um TTL-Blitzbelichtungsmessung. Die zusätzliche Elektronik machte das Oberteil geringfügig höher und das Verschlusszeitenrad größer. Außerdem wurde die Drehrichtung des Rades umgekehrt, sodass die Bedienung unmittelbar den Richtungsanzeigen des Belichtungsmessers im Sucher entsprach. Angeboten wurden Versionen mit 0,58×-, 0,72×- und 0,85×-Suchern für unterschiedliche Brennweitenbereiche und Anforderungen. Der Schlitzverschluss selbst blieb mechanisch gesteuert; Batteriestrom wurde daher für Belichtungsmessung und TTL-Blitzsteuerung benötigt, nicht für den normalen Verschlussablauf.

2000

2000-2004

Leica

0-serie (2000)

Die spätere 0-Serie war eine funktionsfähige Reproduktion der frühen Versuchskamera und wurde 2000 auf der Photokina vorgestellt. Sie verwendet 35-mm-Film und ein fest eingebautes Anastigmat 50 mm f/3,5 und übernimmt weitgehend die ungewöhnliche Bedienung des Originals, statt lediglich dessen äußere Form auf eine moderne Leica zu übertragen. Einen gekuppelten Entfernungsmesser oder Belichtungsmesser besitzt sie nicht. Eine zweite verwandte Ausführung erschien anlässlich des 125. Geburtstags von Oskar Barnack. Die beiden dokumentierten Varianten umfassen zusammen 5.000 Kameras.

2000

2000-2004

Leica

0-serie (2000)

Die spätere 0-Serie war eine funktionsfähige Reproduktion der frühen Versuchskamera und wurde 2000 auf der Photokina vorgestellt. Sie verwendet 35-mm-Film und ein fest eingebautes Anastigmat 50 mm f/3,5 und übernimmt weitgehend die ungewöhnliche Bedienung des Originals, statt lediglich dessen äußere Form auf eine moderne Leica zu übertragen. Einen gekuppelten Entfernungsmesser oder Belichtungsmesser besitzt sie nicht. Eine zweite verwandte Ausführung erschien anlässlich des 125. Geburtstags von Oskar Barnack. Die beiden dokumentierten Varianten umfassen zusammen 5.000 Kameras.

2001

2001-2009

Leica

M7

Die Leica M7 führte einen elektronisch gesteuerten Verschluss und eine Zeitautomatik in die M-Messsucherkamera ein. In Stellung AUTO wählte der Fotograf die Blende, während die Kamera die Verschlusszeit stufenlos bestimmte. Eine manuelle Wahl der Verschlusszeiten blieb möglich. Für die meisten Zeiten wird elektrische Energie benötigt; 1/60 und 1/125 Sekunde funktionieren jedoch mechanisch als Notzeiten. Auch TTL-Belichtungs- und Blitzfunktionen wurden beibehalten. Die M7 war damit die erste 35-mm-M, bei der automatische Belichtung ein regulärer Bestandteil der Bedienung war, während manuelle Fokussierung und optischer Messsucher erhalten blieben.

2001-2003

Leica

MP 6

Die MP 6 war eine hauptsächlich für den japanischen Markt bestimmte Sonderausführung im Zusammenhang mit der Einführung der modernen MP. Mechanisch folgt sie der regulären MP mit mechanischem Verschluss und eingebautem TTL-Belichtungsmesser, verwendet jedoch äußere Details, die an frühere Leica-M-Kameras erinnern. Dazu gehören traditionelle Belederung und geänderte Gravuren auf dem Oberteil; Varianten unterscheiden sich auch in der Gestaltung der Filmempfindlichkeitseinstellung auf der Rückseite. Anstelle der normalen Bodenplatte konnte ein Leicavit-M verwendet werden. Die MP 6 war keine eigenständige mechanische Neukonstruktion, sondern eine besondere Ausführung der modernen MP.

2001

2001-2009

Leica

M7

Die Leica M7 führte einen elektronisch gesteuerten Verschluss und eine Zeitautomatik in die M-Messsucherkamera ein. In Stellung AUTO wählte der Fotograf die Blende, während die Kamera die Verschlusszeit stufenlos bestimmte. Eine manuelle Wahl der Verschlusszeiten blieb möglich. Für die meisten Zeiten wird elektrische Energie benötigt; 1/60 und 1/125 Sekunde funktionieren jedoch mechanisch als Notzeiten. Auch TTL-Belichtungs- und Blitzfunktionen wurden beibehalten. Die M7 war damit die erste 35-mm-M, bei der automatische Belichtung ein regulärer Bestandteil der Bedienung war, während manuelle Fokussierung und optischer Messsucher erhalten blieben.

2001-2003

Leica

MP 6

Die MP 6 war eine hauptsächlich für den japanischen Markt bestimmte Sonderausführung im Zusammenhang mit der Einführung der modernen MP. Mechanisch folgt sie der regulären MP mit mechanischem Verschluss und eingebautem TTL-Belichtungsmesser, verwendet jedoch äußere Details, die an frühere Leica-M-Kameras erinnern. Dazu gehören traditionelle Belederung und geänderte Gravuren auf dem Oberteil; Varianten unterscheiden sich auch in der Gestaltung der Filmempfindlichkeitseinstellung auf der Rückseite. Anstelle der normalen Bodenplatte konnte ein Leicavit-M verwendet werden. Die MP 6 war keine eigenständige mechanische Neukonstruktion, sondern eine besondere Ausführung der modernen MP.

2002

2002-2023

Leica

MP

Die moderne Leica MP wurde als reguläre mechanische M-Kamera eingeführt und ist von der kleinen professionellen MP-Serie der 1950er-Jahre zu unterscheiden. Sie besitzt einen mechanisch gesteuerten Tuch-Schlitzverschluss von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde sowie einen selektiven TTL-Belichtungsmesser. Batterien werden nur für die Messung benötigt, nicht für den Verschluss. Der Standardsucher hat eine Vergrößerung von 0,72×. Zu den äußeren Merkmalen gehört der traditionelle Rückspulknopf; schwarz lackierte Versionen verwenden Ober- und Bodenteile aus Messing unter der Lackierung. Sucher und Entfernungsmesser wurden außerdem überarbeitet, um Streulicht zu reduzieren.

2002

2002-2023

Leica

MP

Die moderne Leica MP wurde als reguläre mechanische M-Kamera eingeführt und ist von der kleinen professionellen MP-Serie der 1950er-Jahre zu unterscheiden. Sie besitzt einen mechanisch gesteuerten Tuch-Schlitzverschluss von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde sowie einen selektiven TTL-Belichtungsmesser. Batterien werden nur für die Messung benötigt, nicht für den Verschluss. Der Standardsucher hat eine Vergrößerung von 0,72×. Zu den äußeren Merkmalen gehört der traditionelle Rückspulknopf; schwarz lackierte Versionen verwenden Ober- und Bodenteile aus Messing unter der Lackierung. Sucher und Entfernungsmesser wurden außerdem überarbeitet, um Streulicht zu reduzieren.

2005

2005

Leica

MP 3

Die Leica MP 3 wurde gemeinsam mit der Leica Historical Society of America entwickelt und verwendet die Mechanik der modernen MP unter einem umfangreich veränderten Gehäuse. Zu den frühen M-Details gehören erhöhte Einfassungen um die Sucherfenster, verlängerte Trageösen, ein manuell einstellbares äußeres Bildzählwerk und ein vereinfachter Sucher mit Rahmen für 35, 50 und 90 mm. Der moderne TTL-Belichtungsmesser blieb erhalten. Ausstattungen konnten einen passenden Leicavit und ein 50-mm-f/1,4-Summilux-M ASPH. mit historisch gestaltetem Äußeren umfassen. Für die MP 3 waren damit deutlich mehr geänderte Bauteile erforderlich als bei einer bloßen Lackierungs- oder Gravursonderausgabe.

2005

2005

Leica

MP 3

Die Leica MP 3 wurde gemeinsam mit der Leica Historical Society of America entwickelt und verwendet die Mechanik der modernen MP unter einem umfangreich veränderten Gehäuse. Zu den frühen M-Details gehören erhöhte Einfassungen um die Sucherfenster, verlängerte Trageösen, ein manuell einstellbares äußeres Bildzählwerk und ein vereinfachter Sucher mit Rahmen für 35, 50 und 90 mm. Der moderne TTL-Belichtungsmesser blieb erhalten. Ausstattungen konnten einen passenden Leicavit und ein 50-mm-f/1,4-Summilux-M ASPH. mit historisch gestaltetem Äußeren umfassen. Für die MP 3 waren damit deutlich mehr geänderte Bauteile erforderlich als bei einer bloßen Lackierungs- oder Gravursonderausgabe.

2006

2006

Leica

M3 J

Die Leica M3 J wurde 2006 zur Eröffnung des Leica-Stores in Ginza, Tokio, gefertigt. Mechanisch basiert sie auf der damaligen MP, äußerlich orientierte sie sich jedoch an einer frühen schwarz lackierten M3. Zu den Details gehören frühere Formen der Trageösen, schwarz lackierte Bedienelemente und ein an die M3 angelehntes Oberteil. Im Unterschied zur ursprünglichen M3 besitzt sie einen eingebauten Belichtungsmesser und einen 0,72×-Sucher. Der japanische Einführungspreis betrug 627.900 Yen. Die M3 J war damit im Inneren eine moderne, belichtungsmessende MP mit einer eigens entwickelten äußeren Gestaltung nach dem Vorbild einer frühen M3.

2006

2006

Leica

M3 J

Die Leica M3 J wurde 2006 zur Eröffnung des Leica-Stores in Ginza, Tokio, gefertigt. Mechanisch basiert sie auf der damaligen MP, äußerlich orientierte sie sich jedoch an einer frühen schwarz lackierten M3. Zu den Details gehören frühere Formen der Trageösen, schwarz lackierte Bedienelemente und ein an die M3 angelehntes Oberteil. Im Unterschied zur ursprünglichen M3 besitzt sie einen eingebauten Belichtungsmesser und einen 0,72×-Sucher. Der japanische Einführungspreis betrug 627.900 Yen. Die M3 J war damit im Inneren eine moderne, belichtungsmessende MP mit einer eigens entwickelten äußeren Gestaltung nach dem Vorbild einer frühen M3.

2010

2010-2011

Leica

M3-P

Die M3-P wurde zum zwanzigjährigen Bestehen des Leica Shop in Wien gefertigt. Sie basiert auf der modernen mechanischen MP, besitzt jedoch ein silbern verchromtes Gehäuse mit Vulkanitbelederung und ein an die M3 angelehntes Oberteil. Anders als die ursprüngliche M3 behält sie einen eingebauten Belichtungsmesser. Die Jubiläumsnummer wurde auf dem Zubehörschuh angebracht. Die Sets wurden mit einem silbern ausgeführten Noctilux-M 50 mm f/0,95 ASPH.geliefert, einer Oberfläche, die bei der regulären Serienversion dieses Objektivs nicht verwendet wurde. Die dokumentierten Kameras bilden nur eine sehr kleine Gruppe innerhalb dieser Sonderedition.

2010

2010-2011

Leica

M3-P

Die M3-P wurde zum zwanzigjährigen Bestehen des Leica Shop in Wien gefertigt. Sie basiert auf der modernen mechanischen MP, besitzt jedoch ein silbern verchromtes Gehäuse mit Vulkanitbelederung und ein an die M3 angelehntes Oberteil. Anders als die ursprüngliche M3 behält sie einen eingebauten Belichtungsmesser. Die Jubiläumsnummer wurde auf dem Zubehörschuh angebracht. Die Sets wurden mit einem silbern ausgeführten Noctilux-M 50 mm f/0,95 ASPH.geliefert, einer Oberfläche, die bei der regulären Serienversion dieses Objektivs nicht verwendet wurde. Die dokumentierten Kameras bilden nur eine sehr kleine Gruppe innerhalb dieser Sonderedition.

2014

2014-2024

Leica

M-A

Die Leica M-A wurde 2014 eingeführt und ist eine mechanische M-Messsucherkamera ohne eingebauten Belichtungsmesser. Sie benötigt keine Batterie und besitzt kein automatisches Belichtungssystem. Verschlusszeiten von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde sowie B werden mechanisch gesteuert; die Blende wird am Objektiv eingestellt und die Belichtung extern bestimmt. Die Kamera verwendet das M-Bajonett und einen 0,72×-Leuchtrahmen-Messsucher. Ober- und Unterteil bestehen aus Messing. Funktional greift die M-A damit die belichtungsmesserlose Arbeitsweise früherer M-Kameras auf, verwendet jedoch die zeitgenössische Leica-M-Konstruktion.

2014

2014-2024

Leica

M-A

Die Leica M-A wurde 2014 eingeführt und ist eine mechanische M-Messsucherkamera ohne eingebauten Belichtungsmesser. Sie benötigt keine Batterie und besitzt kein automatisches Belichtungssystem. Verschlusszeiten von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde sowie B werden mechanisch gesteuert; die Blende wird am Objektiv eingestellt und die Belichtung extern bestimmt. Die Kamera verwendet das M-Bajonett und einen 0,72×-Leuchtrahmen-Messsucher. Ober- und Unterteil bestehen aus Messing. Funktional greift die M-A damit die belichtungsmesserlose Arbeitsweise früherer M-Kameras auf, verwendet jedoch die zeitgenössische Leica-M-Konstruktion.

2022

2022-2023

Leica

M6 (2022)

Die M6 kehrte 2022 mit dem grundlegenden Bedienungskonzept der früheren M6 in die Produktion zurück: mechanischer Verschluss in Verbindung mit selektiver TTL-Belichtungsmessung. Der Sucher hat eine Vergrößerung von 0,72× und verwendet vergütete optische Flächen zur Verringerung von Streulicht. Die Messanzeige behält die Richtungspfeile bei und ergänzt einen roten Punkt für korrekte Belichtung sowie eine Batteriewarnung. Auch die Konstruktion unterscheidet sich von vielen früheren M6: Das Oberteil wird aus massivem Messing gefertigt und nicht aus Zinkdruckguss. Die Batterien versorgen den Belichtungsmesser; der Verschluss arbeitet mechanisch von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde.

2022

2022-2023

Leica

M6 (2022)

Die M6 kehrte 2022 mit dem grundlegenden Bedienungskonzept der früheren M6 in die Produktion zurück: mechanischer Verschluss in Verbindung mit selektiver TTL-Belichtungsmessung. Der Sucher hat eine Vergrößerung von 0,72× und verwendet vergütete optische Flächen zur Verringerung von Streulicht. Die Messanzeige behält die Richtungspfeile bei und ergänzt einen roten Punkt für korrekte Belichtung sowie eine Batteriewarnung. Auch die Konstruktion unterscheidet sich von vielen früheren M6: Das Oberteil wird aus massivem Messing gefertigt und nicht aus Zinkdruckguss. Die Batterien versorgen den Belichtungsmesser; der Verschluss arbeitet mechanisch von einer Sekunde bis 1/1000 Sekunde.

Datensätze und Klassifizierungen für über 1,5 Millionen Seriennummern und steigend.

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Wir hoffen, dass Ihnen die hier enthaltenen Informationen wertvolle Einblicke vermitteln, und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren weiteren Vorhaben.

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